Qualitätsmanagement

Das Schwyzer Trinkwasser ist von ausgezeichneter Qualität. Dies zeigen regelmässige Untersuchungen welche vom kantonalen Laboratorium der Urkantone durchgeführt werden. Der weitaus grösste Anteil des Trinkwassers ist einwandfreies Quellwasser, das ökologisch sinnvoll, ohne unnötige Energie zu verschwenden, dem Abonnenten mit genügend Druck zufliesst.

Die Lebensmittel- und Gebrauchsgegenständeverordnung (LGV) vom 23. November 2005 regelt u.a. das Herstellen, Verarbeiten, Behandeln, Lagern, Transportieren, Kennzeichnen, Anpreisen und Abgeben von Lebensmitteln und Gebrauchsgegenständen. Im Weiteren fallen der hygienische Umgang, sowie die Selbstkontrolle und die amtliche Kontrolle unter diesen Geltungsbereich. Die Wasserversorgungen haben ein oder mehrere Verfahren zur selbständigen Überwachung der spezifischen biologischen, chemischen und physikalischen Gefahren zu entwickeln und anzuwenden, die auf den Grundsätzen des HACCP-Konzepts (Hazard Analysis and Critical Control Points) beruhen. Die Auslegung der Praxis ist in der "Richtlinie für die Überwachung der Trinkwasserversorgungen in hygienischer Hinsicht" des SVGW www.svgw.ch festgehalten.

Damit die Qualität des Rohwassers nicht beeinträchtigt wird, muss bereits dem Einzugsgebiet des Quell- und Grundwassers die nötige Aufmerksamkeit geschenkt werden. Die Einhaltung der einschlägigen Bestimmungen der Schutzzonenreglemente, ein gewissenhafter Unterhalt der Fassungs- und Verteilanlagen sowie periodische Kontrollen der Reservoire und Pumpwerke sind nur einige Aufgaben die in einer Wasserversorgung für eine einwandfreie Qualität des Trinkwassers bürgen.
 

 

Kt. Laboratorium der Urkantone

Das Trinkwasser hat den Anforderungen der LGV zu entsprechen. So streng wie kaum ein anderes Lebensmittel wird das Trinkwasser kontrolliert. Die Beurteilung hat aufgrund der ermittelten mikrobiologischen und chemischen Untersuchungsergebnisse und unter Berücksichtigung aller Faktoren, welche auf die Qualität einen Einfluss haben können, zu erfolgen. Die Wasserproben werden monatlich an verschiedenen Bezugsstellen im Versorgungsgebiet erhoben. Die Proben werden analysiert und auf den Gehalt an Keimen und Darmbakterien (Escherichia coli und Enterokokken) untersucht. Allfällige Nachweise würden geahndet und die nötigen Massnahmen müssten unverzüglich eingeleitet werden.

 

Qualitätssicherungs-Konzept

Die Verordnung des EDI über Trink-, Quell- und Mineralwasser vom 23. November 2005 definiert Trinkwasser als: "Wasser, das natürlich belassen oder nach Aufbereitung bestimmt ist zum Trinken, zum Kochen, zur Zubereitung von Speisen sowie zur Reinigung von Gegenständen, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen".

Gemäss Verordnung Art. 3 werden folgende Anforderungen an Trinkwasser gestellt:

  1. Trinkwasser muss in mikrobiologischer, chemischer und physikalischer Hinsicht genusstauglich sein.

  2. Genusstauglich ist Trinkwasser, wenn es an der Stelle, an der es zum Gebrauch zur Verfügung steht:
    1. die in der Hygieneverordnung des EDI vom 23. November 2005 für Trinkwasser festgelegten hygienischen und mikrobiologischen Anforderungen erfüllt;
    2. die in der Fremd- und Inhaltsstoffverordnung vom 26. Juni 1995 für Trinkwasser festgesetzten Toleranz- und Grenzwerte nicht überschreitet;
    3. bezüglich Geschmack, Geruch und Aussehen einwandfrei ist.


Die Wasserversorgungen sorgen im Rahmen ihrer Tätigkeit auf allen Herstellungs-, Verarbeitungs- und Vertriebsstufen dafür, dass die gesetzlichen Anforderungen an Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände eingehalten werden, insbesondere in Bezug auf den Gesundheitsschutz, den Täuschungsschutz sowie den hygienischen Umgang mit Lebensmitteln und Gebrauchsgegenständen.

Damit die Qualität des Trinkwassers jederzeit durch geeignete Massnahmen sichergestellt werden kann, sind die Wasserversorgungen zur Selbstkontrolle verpflichtet. - Dabei ist der Nachweis zu erbringen, dass die Qualitätssicherung (QS) systematisch und nach einem klaren Konzept durchgeführt wird. Das gesetzlich geforderte Qualitätssicherungs-Konzept umfasst nebst den baulichen und technischen Komponenten auch Betriebsabläufe und Organisationsstrukturen. Die Wasserversorgung der Dorfgenossenschaft Schwyz das Qualitätssicherungs-Konzept bereits seit dem 1. Januar 2001 eingeführt.

 

Qualitätssicherung ist unsere Aufgabe Nr. 1

In Schwyz mit seinen Filialen Rickenbach, Seewen und Ibach sowie für die benachbarten Gemeinden Steinen und Brunnen kann das Produkt "Trinkwasser" zu sehr günstigen Konditionen abgegeben werden. Die Wasserversorgung Schwyz ist in der Lage, den gesamten Talkessel von Schwyz und die benachbarten Gemeinden jederzeit mit bestem Trinkwasser zu versorgen.